Nomen est Omen

Kann schon der Name eines Schülers seine Bildungschancen beeinflussen? Ein interessanter Artikel über Lehrervorurteile: Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose.

Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas und Jakob habe Glück. Lehrer assoziieren ihre Namen mit Leistungswillen und Freundlichkeit. Heisst das Kind aber Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice, denken die Lehrer schon an Verhaltensauffälligkeit und Leistungsschwäche - wenigstens in Deutschland. Dass sich Lehrer bei der Bewertung von Arbeiten den Namen der Schüler einbeziehen macht nicht gerade einen professionellen Eindruck.

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Schule am Pranger

Es ist bei uns in letzter Zeit Brauch geworden, dass nach einer externen Schulevaluation ein Bericht in der Lokalzeitung erscheint, welcher die guten Resultate der eigenen Schule herausstreicht und den Rest verschweigt. Die Engländer sind einen Schritt weiter: Auf einer Weblandkarte können die Schulen angewählt und die Berichte der Schulaufsicht gelesen werden. Es ist möglich, dass ein Schüler eines morgens nicht erscheint, weil seine Eltern ihn kurzfristig in einer anderen, besseren eingeschrieben haben.

Hier das Resultat der Schule in Norwich, bei der ich während des Studiums mein Englandpraktikum absolvierte. Die extreme soziale Situation eines Grossteils der Schüler schlägt sich in den Resultaten nieder:

http://schooloscope.com/establishments/34959

(die Links offenbaren viele Details über die Schulen auf der Landkarte)

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Ein etwas anderes Klassenfoto

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Wäre das Internet ein Klassenzimmer und wären die Social Networks Studenten, sähe ein Klassenfoto etwa so aus.

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Buchrezension: Das mobbingfreie Klassenzimmer (Hiller, Weber)

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Ein kompaktes, praxisorientiertes Buch, welches das soziale Lernen unterstützt. Ein wohldurchdachtes Sieben-Schritte-Programm, mit Anwendungsbeispielen und Materialien unterstützt die Mobbingintervention und -prävention im Klassenzimmer. Theoretische Aspekte von Mobbing werden nicht behandelt.
Die Beschränkung dieses Buches auf das praktische Handeln ist nicht unbedingt eine Schwäche. Denn gute Theoriebücher gibt es viele, aber kaum Handreichungen für das praktische Handeln. "Das mobbingfreie Klassenzimmer" schliesst diese Lücke und gehört daher in jede Lehrerbibliothek.

ISBN-13: 978-3833483172

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Mobbing

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VT_Mobbing.pdf (498 KB)
(download)

Schon im ersten Praxisjahr konnte ich brauchen, was ich bei meiner Vertiefungsarbeit gelernt habe.

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Selbsthilfegruppe - Video

Wie in der Schule: jeder hat seine speziellen Bedürfnisse. Aber mit psychologischen Grundkenntnissen ist das ja kein Problem. Oder?

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Spicken - professionell gemacht

Das Problem sind im Grunde genommen nicht spickende Schüler, sondern Schüler, die noch nicht gemerkt haben, dass lernen spannend ist und etwas mit ihrem Alltag zu tun hat.

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Schule der Zukunft - drei Szenarien

Als Dipl.-Ing. ETH und Dorfschulmeister sehe ich noch eine weitere Variante: Die genannten Technologien und auch weitere werden zwar im Schulalltag selbstverständlich und zielgerichtet genutzt. Aber gerade weil die Technik immer dominanter wird, setzt die Schule bewusst verstärkt auf basische Erfahrungen, auf Begegnungen mit der realen Welt: Exkursionen, Experimente, Tierbeobachtungen usw. Technologien verändern sicherlich unser Leben. Sie sind aber lediglich Werkzeuge nicht Heilsmittel. Stärker als durch Technologien wird der Schulalltag von Philosophien und den entsprechenden Menschenbildern geprägt.

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